Manchmal muss erst einiges runter, damit sichtbar wird, was wirklich daruntersteckt. Genau das passiert derzeit bei einem VW T1 in der Werkstatt der Christian Völksen KG. Alter, nachträglich aufgebrachter Unterbodenschutz wird dort mit Trockeneis entfernt – einer Technik, die der Kfz-Meisterbetrieb seit Kurzem bei der Restaurierung von Oldtimern einsetzt und auch als eigenständige Dienstleistung anbietet.
Beim Trockeneisstrahlen treffen kleine CO₂-Pellets mit Druckluft auf die Oberfläche und lösen Öl, Fett, Schmutz und alte Beschichtungen. Wasser oder zusätzliche Strahlmittel braucht es nicht, Rückstände bleiben keine. Das macht das Verfahren gerade für schwer zugängliche Stellen, Motorräume und empfindlichere Bauteile interessant.
Beim T1 zeigt sich anschließend, wie es tatsächlich um den Unterboden steht. Roststellen können gezielt beseitigt, die Flächen geschützt und abschließend etwa mit Wachs konserviert werden. Bei Völksen gibt es das komplette Paket aus Reinigung, Instandsetzung und Konservierung aus einer Hand.
Dass Trockeneis nicht nur etwas für Restaurierungsfälle ist, zeigte zuletzt ein Chrysler von 1960: Vor der Motorinstandsetzung wurden Motorraum und Anbauteile von jahrzehntealtem Schmutz befreit – möglichst schonend für originale Bauteile und Oberflächen.
Und Oldtimer sind längst nicht das einzige Einsatzgebiet: Auch Maschinen, technische Anlagen oder Bereiche bei Sanierungen lassen sich mit Trockeneis reinigen.



